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Akupunktur – Schmerztherapie aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM)

 

Die moderne Schulmedizin bietet uns eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Behandlung von Schmerzen. Manchmal kommt es jedoch vor, dass keine davon eine Linderung zu erreichen vermag. In diesen Fällen kann eine Akupunktur dabei helfen, die Beschwerden unserer Patienten zu reduzieren oder zu beseitigen und ihnen dadurch zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. Diese mehr als 3.000 Jahre alte Behandlungstechnik aus der traditionellen chinesischen Medizin hat sich in den vergangenen Jahrzehnten auch in der westlichen Welt etabliert und erfreut sich dort steigender Beliebtheit.

Was ist Akupunktur und wie wirkt sie?

Bei dieser alternativen Heilmethode werden bestimmte Punkte der Haut stimuliert. Dies kann durch feine Nadeln (klassische Akupunktur), Wärme (Moxibustion) oder Druck mit einem Stift oder dem Finger des Behandlers (Akupressur) geschehen.

Die Akupunkturpunkte befinden sich auf sogenannten Meridianen. Dabei handelt es sich um unsichtbare Leitbahnen der Lebensenergie Qi. Es gibt zwölf Hauptmeridiane, die paarig auf beiden Körperseiten angelegt sind und von acht Extrameridianen sowie einigen Extrapunkten ergänzt werden. Liegt eine Erkrankung vor, kann das Qi nicht richtig zirkulieren. Ziel der Akupunktur ist es, den gestörten Energiefluss im Organismus wiederherzustellen.

Dabei wird die erkrankte Struktur indirekt über die Haut beeinflusst. Durch die Akupunktur wird die Energie des betroffenen inneren Organs oder Gelenks ausbalanciert und die Selbstheilung angeregt.

Dies erfolgt durch verschiedene Mechanismen zur Schmerzkontrolle:

  • Die Schmerzempfindlichkeit in bestimmten Bereichen des Gehirns wird gehemmt.
  • Durch die Nadelsetzung werden körpereigene Endorphine und Neurotransmitter frei, die eine Schmerzlinderung herbeiführen und psychisch entspannend wirken.
  • Es werden Wachstumshormone ausgeschüttet, die die Regeneration des Gewebes fördern.

 

Welche Erkrankungen können mit Akupunktur therapiert werden?

Beschwerden an folgenden Bereichen lassen sich mit Akupunktur behandeln:

• Schulter-Arm-Syndrom
• Kopf- und Nackenschmerzen, Migräne
• Sehnenansatzentzündungen (Schulter, Ellenbogen, Hand, Fuß, Knie)
• Wirbelsäulenschmerzen an Hals-, Brust – und Lendenwirbelsäule bei Verschleißreaktionen oder Bandscheibenvorfällen oder Ischialgie
• Verschleißerkrankungen (Arthrose) an Schulter, Ellenbogen, Hand, Hüfte, Knie, Sprunggelenk und Fuß
• Ansatzentzündungen der Achillessehne
• Chronische Verspannungen der Muskulatur
• Fibromyalgie und weichteilrheumatische Beschwerden

Kosten

Bei chronischen Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und des Kniegelenkes bei einer vorliegenden Arthrose übernehmen alle deutschen gesetzlichen Krankenkassen die Kosten. Akupunktur an der Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule oder anderen Gelenken ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie kann aber in der orthopädischen Gemeinschaftspraxis als Privatleistung durchgeführt werden.

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Dr. med. Gerhard Link
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