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Entfernung von Hauttumoren

Hauttumore entstehen durch Neubildung von Gewebe auf der Haut oder in der diversen Hautschichten. Der Begriff Tumor, der fälschlicherweise oft mit Krebs gleichgesetzt wird, bedeutet eigentlich nur Geschwulst und sagt nichts darüber aus, ob eine Hautveränderung gut- oder bösartig ist. Es existieren zahlreiche und wesentlich häufiger auftretende gutartige, als auch mehr oder weniger bösartige Hauttumore. Es ist Aufgabe Ihres behandelnden Dermatologen, die beiden Tumortypen zu differenzieren. Um zu entscheiden, ob ein Hauttumor gutartig oder bösartig ist und ob die Gefahr besteht, dass verdächtiges Gewebe später einmal bösartig werden könnte, ist in den meisten Fällen auch eine feingewebliche Laboruntersuchung (Histologie) von Entnahmestellen oder dem entfernten Gewebe notwendig. Verdächtige Hautstellen sollten zudem regelmäßig weiter kontrolliert werden.

 

Es gibt eine Vielzahl gutartiger, meist rein kosmetisch störende Hauttumore.  Hierzu gehören verschiedene Arten von

  • nicht-entzündlichen Muttermalen (Naevi),
  • Bindegewebstumore (u.a. Fibrome, Stielwarzen),
  • Fettgewebsgeschwülste (Lipome),
  • Grützbeutel (Atherome),
  • Fetteinlagerungen in der Lidhaut (Xanthelasmen),
  • seborrhoische Alterswarzen, Feuermale und
  • Hämangiome (Blutschwämme)
  • sowie entzündliche, ebenfalls gutartige Hautveränderungen wie z.B. durch Viren ausgelöste Warzen.

Wann werden Hauttumore entfernt?

Gutartige Hauttumore

Aus rein kosmetischen Gründen werden gutartige Hautveränderungen entfernt. In einigen Fällen stören sie wiederum wegen ungünstiger Lage durch Scheuern oder Entzündungsgefahr. Die Entscheidung darüber, inwieweit eindeutig gutartige Veränderungen entfernt werden sollen, liegt jedoch ganz bei Ihnen.

Bösartige Hauttumore

Anders ist die Situation in Fällen, in denen durch feingewebliche Untersuchung von Hautproben geklärt werden sollte, ob möglicherweise eine bösartige Entartung vorliegt. Hier geht es um rechtzeitiges Erkennen und Entfernen von bösartig werdenden oder bereits bösartigen Hautveränderungen. Dies gilt z.B. für Muttermale, die sich plötzlich verändern bzw. an Anzahl und / oder Größe zunehmen, die Farbe ändern oder anfangen zu bluten. Bei plötzlich bemerkten Veränderungen wird Ihnen daher Ihr behandelnder Dermatologe oder Hausarzt vorsichtshalber zu einer Entfernung und feingeweblichen Untersuchung raten.

Methode der Entfernung von Hauttumoren

Chirurgie

Mithilfe der Exzision (chirurgische Entfernung) können Hauttumore z.B. ein Muttermal in örtlicher Betäubung mit dem Skalpell herausgeschnitten und die Wundränder anschließend miteinander vernäht werden. Es entsteht eine kleine Narbe. Je nach Operation können Hautfäden und/oder Sub- oder Intrakutanfäden verwendet werden. Die Letzteren müssen meist nicht gezogen werden, da sie sich mit der Zeit von selbst auflösen. Normale Hautfäden können aber vom Körper nicht aufgelöst werden. Sie werden fünf bis 14 Tage, abhängig von der jeweiligen Körperstelle, nach der Operation entfernt.

Laser

Die Lasertherapie hat sich für viele Hautprobleme als sichere und schonende Methode zur Behandlung von Hämangiomen, Alterswarzen, gewissen Muttermalen und Fibromen bewährt. Die Laserenergie wird komplett vom Zielgewebe absorbiert und wirkt punktgenau am Ort der Freisetzung. Die Hauttumore werden durch den Leserstrahl verdampft ohne dass es zur Zerstörung des umliegenden Gewebes kommt. Die Wunde bleibt sauber und blutet auch nicht. Da das Tumorgewebe zerstört wird, kann es feingeweblich nicht untersucht werden. Bei bösartigen Tumoren oder unklarer Art der Veränderung ist diese Behandlungsmethode deswegen nicht geeignet. 

Was ist nach der Entfernung des Hauttumore zu beachten?

Nach dem Eingriff und dem Anlegen des Verbandes können Sie in der Regel sofort nach Hause gehen. Sie erhalten genaue Anweisungen zur notwendigen Nachbehandlung bzw. zum Verbandswechsel

Berufsausübungsgemeinschaft

Dr. med. Gerhard Link
Dr. med. Oliver Sotke
Dr. med. Eberhard Wetzel
Dr. med. Armond Ghazari

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